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Kickboxing:
Kinder, Jugend, Erwachsene
Kickboxen ist eine moderne
Kampfsportart, die in den siebziger Jahren in den USA aus traditionellen
Kampfsportarten, wie Taekwon-Do, Karate usw. in Verbindung mit Boxtechniken
entwickelt wurde. Beim Kickboxen wird nach strengen Regeln mit Hand- und
Fußtechniken gekämpft. Um Verletzungen zu vermeiden wird eine spezielle
Schutzausrüstung getragen.
Kickboxen ist nicht nur ein Leistungssport, sondern vielmehr auch ein
Breitensport, der von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (natürlich auch für
Sportbegeisterte über 30...Jahre !!) beiderlei Geschlechts, als Fitnesssport
betrieben wird. Körperliche Voraussetzungen werden nicht benötigt, sondern
durch das Training erarbeitet und erlangt.
Geschult werden neben Hand- und Fußtechniken, Angriffs- und
Verteidigungstechniken, Fallschule, Selbstverteidigungstechniken, auch
Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft, Reaktion, Schnelligkeit, Gelenkigkeit und
Disziplin sowie der sportlich faire Umgang mit den Trainingskameraden/innen.
Aggressionen werden beim Training abgebaut und das Selbstbewusstsein
gesteigert. Das Ziel ist es nicht Schläger/innen auszubilden, sondern
Persönlichkeiten, die sich den alltäglichen Lebenssituationen mit einem
gesteigerten Selbstbewusstsein stellen können.
Kickboxen ist zudem eine wirksame Methode zur Selbstverteidigung!!!
Trainiert wird nicht nur mit dem/der Trainingspartner/in, sondern auch an
Geräten wie: Sandsäcken, Boxbirnen, Pratzen, die für ein Erfolg versprechendes
Training vorhanden sein müssen.
Um auch der Nachfrage der "kleinen Kampfsportbegeisterten" gerecht zu
werden haben wir Das Training, das spielerisch aufgebaut wird, ermöglicht
es schon in diesem Alter mit dem Kickboxen zu beginnen, wobei immer wieder
betont werden muss, dass es nicht unser Ziel ist "kleine Schläger/innen
heranzuzüchten", sondern disziplinierte, selbstbewusste und
aufgeschlossene Kinder, die durch den Sport in vielen Lebenssituationen anderen
Kindern überlegen sind. Trainiert wird das Semikontakt-Kickboxen bei dem es
darum geht als Erster/e einen Treffer mit leichtem, kontrolliertem Kontakt beim
Partner/in anzubringen. Aber auch für die Kleinen gilt wie für die Größeren:
Erst einmal muss der gesamte Körper ertüchtigt werden.
Unsere "Kleinen" können sich ihren Leistungsstand bei Prüfungen
bestätigen lassen. Die Prüfungen werden in neun Schülergrade (Weiß-gelb, Gelb,
Gelb- orange, Orange, Orange- grüne, Grün, Grün- blaue, Blau, Blau-braune,
Braun, Braun-schwarz -Gürtelfarbe) und anschließend in Dan- oder Meistergrade
(schwarzer Gürtel) unterteilt.
Unsere langjährige Erfahrung, sowie die vielen von unseren Sportlern und
Sportlerinnen erkämpften Titel im Semi-, Leicht- und Vollkontakt, Kickboxen
und K1 sprechen für uns!!
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K-1:
K-1 ist eine Erweiterung des Kickboxens um verschiedene Elemente aus anderen Kampfsportarten KO
oder überlegene Punktewertung zu besiegen. mit dem Ziel, den
Gegner durch
Das „K“ leitet sich von den vielen Kampfsportarten, die als Anfangsbuchstaben
ein „K“ enthalten, ab (Karate, Kung-Fu, Kempo, Kickboxen; alle Teil der Kakutogi Familie, was in
etwa Kampfsport bedeutet). Zudem
ist es ein Wortspiel mit der Abkürzung der Formel 1 (F1), daher rührt auch die Turnierbezeichnung
K-1 Grand Prix.
Das Reglement des K-1 entstand in den 1980er Jahren. K-1 ist keine eigene
Stilrichtung wie zum Beispiel Karate, vielmehr messen sich im K-1 Kämpfer
verschiedener Stilrichtungen. Es sind verschiedene Techniken aus Karate, Taekwondo, Muay Thai, Kickboxen, Boxen und anderen Kampfsportarten zulässig. Nicht
zulässig sind Clinchen, Bodenkampf oder der Einsatz
der Ellenbogen.
K-1-Kämpfe sind im Normalfall auf drei Runden zu je drei Minuten, mit
möglicher Verlängerung auf bis zu fünf Runden, festgelegt. Diese relativ geringe
Rundenzahl hängt mit der Turnierregelung zusammen, die nach dem
Ausscheidungsprinzip verläuft, so dass ein Kämpfer an einem Abend bis zu drei
Kämpfe absolvieren muss. Die im Vergleich zum Boxen vielfältigeren und
gefährlicheren Angriffsmöglichkeiten, die die Chance auf einen langen Kampf
ohnehin vermindern, sind ein Grund für die oft spektakulären Kämpfe.
Das größte K-1-Turnier der Welt, „K-1 World Grand Prix Finale“, findet einmal
jährlich in Tokio im Tokyo Dome statt. In Deutschland gab es bisher nur
zwei K-1-Veranstaltungen, und zwar in den Jahren 2000 und 2001. Das Finale fand
jeweils in Oberhausen statt. Der Hamburger Frank Otto siegte im Jahr 2000,
Mastrojovic aus der Schweiz im Jahr 2001.
Im Fernsehen ist K-1 in Europa auf dem TV-Sender Eurosport zu sehen.
Das grundlegende Ziel beim K-1 ist, durch Knockout oder
Kampfrichterentscheidung zu gewinnen. Siege werden üblicherweise durch Tritte
zum Bein, Kopf oder Körper oder durch traditionelle Boxschläge wie JabsAufwärtshaken
erzielt. oder
Die klassische Deckung beim Boxen ist eher ineffektiv bei Tritten, was die
Kämpfer dazu zwingt, sich ständig zu bewegen und Gegenangriffe zu starten.
Schwere Verletzungen aus K-1-Kämpfen wurden bisher noch nicht berichtet,
jedoch ist das Risiko einer ernsthaften Verletzung immer vorhanden.
- Jeder Kampf geht über drei oder fünf Runden, mit einer Rundenlänge von drei
Minuten.
- Der Kampf endet durch Knockout, Technischer Knockout, „Punkte“,
„Disqualifikation“, „Unentschieden“ oder „Kampflos“.
- Sowohl der Ringrichter als auch der Ringarzt haben volle Befugnisse, den
Kampf zu beenden.
- Der Kampf wird von drei Kampfrichtern nach einem Zehn-Punkte-System
bewertet. (Der Gewinner der Runde erhält zehn Punkte, der Verlierer neun oder
weniger. Bei einem Unentschieden erhalten beide Kämpfer zehn Punkte.)
- Sollte nach drei Runden ein Unentschieden vorliegen, verfallen die Punkte,
und es folgen eine oder zwei zusätzliche Drei-Minuten-Runden. Die Kampfrichter
bewerten dann nur die zwei zusätzlichen Runden. Sollte nach den Zusatzrunden
immer noch ein Unentschieden vorliegen, bewerten die Kampfrichter sogar die
kleinsten Unterschiede und den Kampfrhythmus. Ein Kampf kann nur in einem
Unentschieden enden, wenn beide Kämpfer zeitgleich zu Boden gehen und nicht
wieder aufstehen oder eine Verletzung im Endstadium des Kampfes für einen
Abbruch sorgt.
- Es gilt die „Drei-Knockdown-Regel“ (Dreimal zu Boden gehen in einer Runde
resultiert in einem Technischen Knockout).
- Es gilt der „verbindliche Acht-Count“. (Der Ringrichter muss bei jedem Knockout mindestens
bis acht zählen.)
- Es gilt der „stehende 8-Count“ (Der Ringrichter hat das Recht, einen Kämpfer
als Knocked Out zu
erklären, falls seine Verfassung zu gefährlich für die Fortführung des Kampfes
scheint.)
- Ein Kämpfer kann nur in der letzten Runde von der „Glocke gerettet“ werden.
Regelverstöße
Folgende Aktionen werden beim K-1 als Regelverstoß erachtet:
- Stiche in die Augen
- Kopf- oder Ellbogenschläge
- Tiefschläge
- Judowürfe und Aufgabegriffe
- Zufallbringen durch Schubsen
- Würgen und Beißen
- Halsschläge
- Attacken auf einen am Boden liegenden oder aufstehenden Gegner
- Angreifen des Gegners, nachdem der Ringrichter eine Pause deklariert hat
- Festhalten der Seile
- Beleidigungen gegenüber dem Ringrichter
- Schläge auf den Hinterkopf
- Der Versuch, den Gegner aus dem Ring zu werfen
- Freiwilliges Verlassen des Ringes während des Kampfes
- Angreifen des mit dem Rücken zugewandten Gegners (außer dieser hat seinen
Kampfwillen verloren)
- Rückhandschläge auf unbefugte Körperpartien
- Passives Kampfverhalten, einschließlich durchgehendem Klammern
- Mehr als eine Attacke während des Festhaltens des Gegnerischen Fußes oder
Nackens mit beiden Händen
Ein Kämpfer wird folgendermaßen bestraft:
- „Belehrung“ – verbale Rüge des Ringrichters
- „Warnung“ – Kämpfer erhält die „Gelbe Karte“
- „Punktabzug“ – Kämpfer erhält die „Rote Karte“
Zwei Belehrungen ergeben eine Warnung. Zwei Warnungen ergeben einen
Punktabzug, und drei Punktabzüge in einer Runde können zur Disqualifikation
führen.
Der Kämpfer erhält automatisch die „Rote Karte“, wenn er mit böswilliger
Absicht ein Foul begeht.
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